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Tyson Fury
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Tyson Luke Fury (* 12. August 1988 in Manchester, England) ist ein britischer Boxer und ehemaliger Weltmeister im Schwergewicht nach Version der WBC, WBA, IBF, WBO und IBO.cite-ref-1[1]

Contents

‱ Leben
‱ Erste Jahre
‱ Siehe auch
‱ Weblinks

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Leben

Fury wurde im Stadtteil Wythenshawe im nordwestenglischen Manchester geboren und wuchs in einer Familie irischer Traveller auf.cite-ref-2[2] Sein Großvater vĂ€terlicherseits kam aus Tuam im County Galway, dies war auch der Geburtsort seines Vaters, John Fury.cite-ref-3[3] Der Clan der Furys von Galway ist gĂ€lischer Abstammung. Der Name leitet sich von Ó Fiodhabhra ab und bedeutet ursprĂŒnglich buschige Augenbrauen (bushy-eyebrows).cite-ref-4[4]

Seine Großmutter mĂŒtterlicherseits stammt aus dem County Tipperary, seine Mutter wurde im nordirischen Belfast geboren.cite-ref-5[5] Furys Familie hat eine lange Geschichte im Boxen.cite-ref-6[6] Sein Vater John kĂ€mpfte in den 1980er Jahren unter dem Kampfnamen „Gypsy“ John Fury,cite-ref-7[7] zunĂ€chst als Bare-Knuckle-KĂ€mpfer, spĂ€ter als professioneller Boxer.cite-ref-8[8] Sein Bruder Tommy Fury ist Profi im Halbschwergewicht,cite-ref-9[9] sein Halbbruder Roman Fury boxt als Profi im Cruisergewicht,cite-ref-10[10] sein Bruder Young Fury war ebenfalls Boxer im Schwergewicht.cite-ref-11[11] Tyson Fury ist auch ein Cousin des frĂŒheren WBO-Weltmeisters im Mittelgewicht Andy Lee, des bis 2012 aktiven Mittelgewichtsboxers Phil Fury,cite-ref-12[12] des bis 2015 aktiven Halbschwergewichtsboxers Dempsey Fury,cite-ref-13[13] des britischen Meisters im Halbschwergewicht Hosea Burton,cite-ref-14[14] des britischen Meisters im Schwergewicht und Jugendweltmeisters von 2012 im Superschwergewicht Hughie Fury, des Schwergewichtsboxers Nathan Gorman,cite-ref-15[15] des Superweltergewichtsboxers Walter Furycite-ref-16[16] sowie des englischen nationalen Juniorenchampions James Dean Fury.cite-ref-17[17] Sein Onkel Peter Fury trainierte diverse Profiboxer,cite-ref-18[18] so auch Tyson fĂŒr seinen Weltmeisterschaftskampf gegen Wladimir Klitschko.cite-ref-19[19] Ein weiterer Onkel Tysons war Hughie Fury (nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Cousin), der bis zu seinem Tod Besitzer eines Boxstudios war, des ersten, in dem Tyson trainierte. Zudem war er auch der erste Trainer Tysons im Profibereich und betreute seinen Neffen bei den ersten 17 KĂ€mpfen.cite-ref-20[20]

Fury ist darĂŒber hinaus ein entfernter Verwandter des selbsternannten King of the Gypsies, Bartley Gorman, und bezeichnet sich selbst gerne als Gypsy King.cite-ref-21[21] Weitere Spitznamen, die er sich selbst gegeben hat, sind The Furious One und Tyson „2 fast“ Fury.cite-ref-22[22] Sein Vater benannte ihn nach dem damaligen Weltmeister im Schwergewicht Mike Tyson.cite-ref-23[23]

Fury wuchs in Wilmslow, Cheshire, auf. Er ist Katholik und seit 2008 mit Paris Fury verheiratet; sie haben drei Töchter (* 2010, 2018, 2021) und vier Söhne (* 2012, 2017, 2019, 2023).

Amateurkarriere

Als Amateur trat Fury sowohl fĂŒr Irland als auch fĂŒr England an. Irland vertrat er auf internationaler Ebene insgesamt drei Mal. Er kĂ€mpfte zunĂ€chst fĂŒr den Holy Family Boxing Club in der nordirischen Hauptstadt Belfast und wechselte spĂ€ter nach Smithborough im County Monaghan in der Republik Irland.

Im Jahre 2006 erkÀmpfte sich Fury im marokkanischen Agadir bei den Junioren-Weltmeisterschaften der AIBA die Bronzemedaille, als er Ilham Khatamov und Istvan Bernat bezwang und sich im Halbfinale Sardor Abdullayev nach Punkten geschlagen geben musste.

Beim LĂ€nderkampf im Jahre 2007 in Polen unterlag Irland dem erfahrenen polnischen Team mit 6:12. Fury ging jedoch in seinen beiden KĂ€mpfen, in RzeszĂłw und in BiaƂystok, jeweils als Sieger hervor. Im selben Jahr vertrat Fury England bei den Junioren-Europameisterschaften im serbischen Sombor und wurde Zweiter nach einer Finalniederlage gegen den Russen Maxim Babanin. Zuvor hatte er Andrija Keković (Serbien) und Jasmin Hasić (Bosnien und Herzegowina) besiegt.

Fury versuchte, sich fĂŒr Irland bei den Trials fĂŒr die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking zu qualifizieren, allerdings erfolglos. Zuvor hatte er bereits versucht, sich fĂŒr das englische Team zu qualifizieren, musste sich aber David Price geschlagen geben. Fury gab spĂ€ter an, dass seine erfolglosen Versuche, sich fĂŒr die Olympischen Spiele zu qualifizieren, ein Grund fĂŒr seinen Entschluss waren, ins Profilager zu wechseln. Auf die Spiele 2012 in London wolle er nicht warten.cite-ref-24[24]

Im selben Jahr gewann er in Sheffield die ABA-Meisterschaft (englische Meisterschaft), bei der er Mark Smith, Shane McPhilbin und Damien Campbell jeweils nach Punkten besiegte.

Profikarriere

Erste Jahre

Sein DebĂŒt als Profiboxer gab Fury am 6. Dezember 2008. Nachdem er gegen eher unbekannte Boxer gekĂ€mpft hatte, war der Kampf um die Commonwealth- und Britische Meisterschaft am 23. Juli 2011 gegen Dereck Chisora sein erster großer Auftritt. Er gewann den Kampf ĂŒber zwölf Runden einstimmig nach Punkten.

Am 12. November 2011 trat er gegen den ebenfalls ungeschlagenen Neven Pajkić an. Fury ging in der zweiten Runde zum ersten Mal in seiner Karriere zu Boden, konnte den Kampf aber drehen und zwang Pajkić in der 3. Runde zweimal zu Boden. Nachdem Fury Pajkić erneut hart getroffen hatte, brach der Kampfrichter den Kampf ab und erklĂ€rte Fury zum Sieger.

Nachdem er Vinny Maddalone besiegt hatte und dadurch Intercontinental Champion der WBO geworden war, trat er gegen die beiden namhaften Boxer Steve Cunningham und Kevin Johnson in WM-Titel-AusscheidungskÀmpfen an und besiegte sie.

Der fĂŒr den 8. Februar 2014 angesetzte Kampf gegen David Haye wurde abgesagt, da sich Haye einer Operation seiner Schulter unterziehen musste.cite-ref-25[25] Im Februar 2014 schlug er Joey Abell k. o. und boxte im selben Jahr das zweite Mal gegen Chisora um die Europameisterschaft (EBU), die WBO-International-Meisterschaft und die vakante Britische Meisterschaft. Chisora war chancenlos und verlor diesmal sogar vorzeitig. Ende Februar 2015 boxte er gegen Christian Hammer. Hammer musste zu Boden, hatte zu keinem Zeitpunkt eine Chance und gab in der 8. Runde auf.

Klitschko-Kampf und RĂŒcktritt

Am 28. November 2015 gewann er gegen den seit ĂŒber elf Jahren unbesiegten Wladimir Klitschko nach zwölf Runden einstimmig nach Punkten und wurde neuer Schwergewichts-Weltmeister der vier VerbĂ€nde (WBA, WBO, IBF und IBO), deren GĂŒrtel Klitschko innehatte.cite-ref-26[26] Im Dezember 2015 wurde ihm der IBF-Titel aberkannt, da er nicht gegen den Pflichtherausforderer Wjatscheslaw Hlaskow antrat.cite-ref-cross-27-0[27] Vom renommierten Ring Magazine wurde Fury zum „Weltboxer des Jahres 2015“ gekĂŒrt.

Anfang Mai 2016 kĂŒndigte er an, nach dem RĂŒckkampf gegen Klitschko seine Karriere zu beenden.cite-ref-28[28] Wegen einer Knöchelverletzung Furys wurde der ursprĂŒnglich fĂŒr den 9. Juli 2016 angesetzte Kampf verschoben. In britischen Medien wurde daraufhin verbreitet, dass Fury bereits im FrĂŒhjahr 2015 positiv auf das anabole Steroid Nandrolon getestet worden sei.cite-ref-29[29] Am 3. August 2016 teilte die britische Antidoping-Agentur UKAD mit, dass Fury am 24. Juni 2016, am Tag der Absage, provisorisch gesperrt worden sei.cite-ref-30[30] SpĂ€ter wurde er von der UKAD fĂŒr zwei Jahre gesperrt.cite-ref-31[31] Am 22. September 2016 sagte Fury den nun fĂŒr den 29. Oktober geplant gewesenen Kampf erneut wegen gesundheitlicher Probleme ab. Wie spĂ€ter bekannt wurde, war er an diesem Tag von der amerikanischen Anti-Doping-Agentur positiv auf Kokain getestet worden. Am 3. Oktober 2016 erklĂ€rte Fury per Twitter seinen RĂŒcktritt, den er aber einige Stunden spĂ€ter widerrief.cite-ref-32[32] Zwei Tage spĂ€ter Ă€ußerte er in einem Interview, dass bei ihm eine manische Depression diagnostiziert worden sei.cite-ref-33[33] Mitte Oktober 2016 gab Fury die Weltmeistertitel der VerbĂ€nde WBO, WBA und IBO zurĂŒck.cite-ref-spiegelonline-34-0[34] Im Juli 2017 erklĂ€rte er erneut seinen RĂŒcktritt.cite-ref-35[35]

Comeback und WeltmeisterschaftskÀmpfe gegen Wilder

Bereits im Oktober 2017 widerrief er diese Aussage jedoch und kĂŒndigte sein Comeback fĂŒr 2018 an.cite-ref-36[36]

Am 9. Juni 2018 stand Fury dann wieder im Ring und besiegte in Manchester Sefer Seferi durch Aufgabe in der vierten Runde. SpĂ€ter im August besiegte er Francesco Pianeta in Belfast nach Punkten. Im Kampf ĂŒber 10 Runden dominierte Fury, allerdings gelang ihm nicht der entscheidende Schlag. Dieser Kampf wurde ausschließlich vom Ringrichter gewertet, nicht wie ĂŒblich von drei Punktrichtern, dieser wertete jede Runde mit 10:9 fĂŒr Fury (100:90).

Im Jahr 2018 sollte eine Titelvereinigung zwischen dem WBC-Weltmeister Deontay Wilder und dem WBA-, IBF- und WBO-Weltmeister Anthony Joshua stattfinden, um den unumstrittenen Weltmeister im Schwergewicht auszuboxen. Da sich jedoch die Promoter der Boxer nicht einigen konnten, bekam Fury die Chance, gegen Wilder um die Weltmeisterschaft des Verbandes WBC zu boxen. Der Kampf fand am 1. Dezember jenes Jahres im Staples Center in Los Angeles statt und endete unentschieden. Fury ging in den Runden 9 und 12 zu Boden. Fury wurde 2018 vom Ring Magazine zum Comeback des Jahres ausgezeichnet, und die zwölfte Runde des Kampfes gegen Deontay Wilder wurde als beste Runde des Jahres 2018 im Boxsport ausgezeichnet.

2019 schloss Tyson dann einen Co-Promoter-Deal mit Bob Arum von Top Rank ab, der seine KĂ€mpfe von nun an auf ESPN in den USA zeigen wĂŒrde. Der Deal ĂŒber die US-Rechte fĂŒr fĂŒnf KĂ€mpfe betrug 100 Millionen US-Dollar.cite-ref-37[37] Die ersten beiden KĂ€mpfe infolge des Deals fanden 2019 in Las Vegas statt. Hierbei besiegte Tyson in der MGM Grand Garden Arena den bis dahin in 24 KĂ€mpfen ungeschlagenen Deutschen Tom Schwarz per technischem K. o. in der zweiten Runde.cite-ref-38[38] Drei Monate spĂ€ter kam es in der T-Mobile Arena zum Kampf gegen den in 20 KĂ€mpfen ungeschlagenen Schweden Otto Wallin. Fury erlitt bereits in der dritten Runde einen tiefen Cut durch Schlagwirkung, der ihn fortan stark beeintrĂ€chtigte. Trotzdem konnte Fury sich ĂŒber 12 Runden durchsetzen und den Kampf einstimmig nach Punkten fĂŒr sich entscheiden. Der Cut musste direkt nach dem Kampf mit 47 Stichen genĂ€ht werden.cite-ref-39[39]cite-ref-40[40]

Ende des Jahres 2019 trat Tyson Fury in einem Wrestling-Match der weltweit grĂ¶ĂŸten Organisation WWE gegen den Wrestler Strowman an; den Schaukampf konnte Fury nach acht Minuten gewinnen. Als Gage fĂŒr den Kampf bekam Fury ca. 14 Millionen Euro.cite-ref-41[41]

Am 22. Februar 2020 gewann er den RĂŒckkampf gegen Wilder durch technischen K. o. in der siebten Runde und wurde damit WBC-Weltmeister.cite-ref-42[42] Tyson Fury war daraufhin Teil in der 2020 veröffentlichen Forbes-Liste der 100 bestbezahlten Sportler der Welt und der Höchstverdiener unter den Kampfsportlern.cite-ref-43[43] Tyson Fury wurde damit nach Riddick Bowe der zweite Boxer der Geschichte des Schwergewichts, der jeweils alle Weltmeistertitel der vier großen VerbĂ€nde (WBA, WBC, IBF und WBO) einmal gewinnen konnte. Am Ende des Jahres 2020 wurde Fury vom Ring Magazine zum zweiten Mal nach 2015 als Boxer des Jahres ausgezeichnet. Damit zog er mit BoxgrĂ¶ĂŸen wie Floyd Mayweather Jr., Mike Tyson und George Foreman gleich, die ebenfalls zweimal in ihrer Karriere diese Auszeichnung bekamen.

Am 9. Oktober 2021 kam es in Las Vegas zum dritten Kampf gegen Deontay Wilder. Gecoacht von seinem neuen Trainer Malik Scott, konzentrierte sich Wilder in der ersten Runden auf Furys Körper, womit er ihn ĂŒberraschen konnte und nach Punkten in FĂŒhrung ging. Fury drehte in Runde drei den Kampf, und Wilder musste zweimal zu Boden. Wilder konnte sich aber erholen und konnte Fury in der folgenden Runde ebenfalls zweimal auf die Bretter schicken. Fury schaffte es jedoch, dem Kampf abermals eine Wende zu geben und Wilder in Runde 10 und 11 jeweils niederzuschlagen. Mit dem Niederschlag in Runde 11 endete der Kampf in einem K.-o.-Sieg fĂŒr Fury, der damit erstmals die WBC-Weltmeisterschaft verteidigte. Der Kampf wurde von den Medien und Fans als eine sehr spektakulĂ€re „Schlacht“ und als einer der besten BoxkĂ€mpfe im Schwergewicht wahrgenommen.cite-ref-44[44]cite-ref-45[45]cite-ref-46[46] Fury soll mit dem Kampf eine Summe von ca. 30 Millionen US-Dollar verdient haben, wĂ€hrend Wilder ca. 20 Millionen US-Dollar erhielt.cite-ref-47[47]

Die WBC setzte danach einen Kampf gegen den Pflichtherausforderer Dillian Whyte an. Furys Promoter Frank Warren und Bob Arum ersteigerten den Kampf fĂŒr eine Rekordsumme von 41 Millionen US-Dollar. Dabei ĂŒberboten sie Whytes Promoter Eddie Hearn von Matchroom Boxing, der eine Summe ca. 32 Millionen US-Dollar geboten hatte. Als Weltmeister stehen Fury 80 % der Summe zu.cite-ref-48[48] Ende Februar 2022 kĂŒndigte Fury an, dass dieser Kampf am 23. April 2022 der letzte seiner Karriere sein werde.cite-ref-49[49] Eigener Aussage zufolge hatte er beim angekĂŒndigten Ende seiner Karriere „150 Millionen Dollar auf der Bank“.cite-ref-50[50] Als Ort fĂŒr den Kampf wurde das Wembley-Stadion in London gewĂ€hlt. Mit 94.000 Zuschauern war es der Kampf mit den meisten Live-Zuschauern in der Geschichte Großbritanniens. Fury gewann durch technischen K. o. in der sechsten Runde, als Whyte nach einem AufwĂ€rtshaken zu Boden musste, und blieb damit in seiner Profikarriere bis zum 18. Mai 2024 unbesiegt.cite-ref-51[51]

Erneutes Comeback und WeltmeisterschaftskÀmpfe gegen Ussyk

Schon kurz nach seinem vermeintlichen Karriereende kam es zu ersten GerĂŒchten um einen Comeback-Kampf im Dezember 2022 gegen den anderen großen Box-Superstar seiner Generation, Anthony Joshua. Nachdem Joshua und sein Team die von Fury gesetzte knappe Deadline hatten verstreichen lassen, ließ Fury den Kampf kurzerhand platzen.cite-ref-52[52] Als neuen Gegner fĂŒr sein Comeback prĂ€sentierte Fury daraufhin den Veteranen Dereck Chisora, der zwar in der unabhĂ€ngigen Boxrec-Rangliste unter den Top-10-Schwergewichtsboxern gefĂŒhrt wurde, allerdings durch zwei vorherige Niederlagen 2011 und 2014 gegen Fury von Experten als komplett chancenlos im dritten Duell der beiden angesehen wurde. Vor 60.000 Fans im ausverkauften Tottenham Hotspur Stadium kam es dann am 3. Dezember 2022 zum Duell, bei dem Chisora von Beginn an tatsĂ€chlich chancenlos war. In der 10. Runde siegte Fury durch technischen K. o. Fury erhielt fĂŒr den Sieg eine Börse von 24 Millionen Euro plus einen Großteil der Erlöse der TV-Einnahmen.cite-ref-53[53]

FĂŒr den Sommer 2023 wurde dann eine Titelvereinigung von Fury gegen den anderen amtierenden Schwergewichtsweltmeister Oleksandr Ussyk geplant. Die Verhandlungen scheiterten jedoch, woraufhin Fury ausfĂ€llig wurde und Ussyk mehrmals stark beleidigte.cite-ref-54[54] Daraufhin fassten die Promoter von Fury einen Kampf gegen den Mexikaner und ehemaligen Schwergewichtsweltmeister Andy Ruiz ins Auge. Jedoch platzte auch dieser Kampf an den zu hohen Forderungen seitens Andy Ruiz.cite-ref-55[55] Schlussendlich einigte man sich dann mit Francis Ngannou, dem Schwergewichtsweltmeister im Mixed Martial Arts (MMA) der grĂ¶ĂŸten MMA-Organisation Ultimate Fighting Championship (UFC) fĂŒr den Herbst 2023 in Saudi-Arabien.cite-ref-56[56] Die AnkĂŒndigung wurde von Fans und Experten negativ aufgefasst; man sah Ngannou, der zuvor noch nie einen Boxkampf bestritten hatte, als chancenlos an in einem reinen Boxkampf. Fury soll eine Börse von 50 Mio. Dollar fĂŒr den Kampf erhalten haben.cite-ref-57[57]cite-ref-0-58-0[58] Bei dem Kampf ging Fury in der dritten Runde zu Boden. Zwei der Ringrichter entschieden am Ende dennoch mit 96:93 und 95:94 zugunsten Furys. Fury bewertete den Kampf als seinen hĂ€rtesten „seit 10 Jahren“. Verschiedene Kampfsportexperten Ă€ußerten sich kritisch zu der Wertung, einige hielten Ngannou fĂŒr den Gewinner.cite-ref-0-58-1[58]

Der Kampf ĂŒber zwölf Runden gegen Oleksandr Ussyk fand am 18. Mai 2024 in Riad in der Al-Mamlaka-Arena statt. Fury verlor nach Punkten gegen den Ukrainer (112:115, 114:113, 113:114). Dies machte Ussyk mit dem zusĂ€tzlichen Gewinn des WBC-GĂŒrtels zum unumstrittenen Schwergewichts-Weltmeister.cite-ref-59[59] Die Börse fĂŒr den Kampf soll bei rund 150 Millionen US-Dollar (116 Millionen Pfund) gelegen haben, wobei Fury 70 % der Summe, d. h. 81,2 Millionen Pfund (rund 105 Millionen US-Dollar), garantiert wurden.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]cite-ref-62[62] Da fĂŒr Fury der britische Steuersatz galt, erhielt er abzĂŒglich Steuern in Höhe von mindestens 45 Millionen Pfundcite-ref-63[63] insgesamt 36 Millionen Pfund fĂŒr den Kampf.

Beim RĂŒckkampf am 21. Dezember desselben Jahres traten beide Boxer mit dem höchsten Kampfgewicht an, das sie bis dahin in ihrer Karriere erreicht hatten; Fury wog 127 Kilogramm und Ussyk hatte ein Gewicht von 102 Kilogramm. Fury verlor den Kampf, der ebenfalls in der Al-Mamlaka-Arena ausgetragen wurde, nach einer einstimmigen Juryentscheidung nach Punkten; alle drei Punktrichter werteten 112:116.cite-ref-64[64]cite-ref-65[65]

Liste der ProfikÀmpfe

Kontroversen und Kritik

Äußerungen in der Öffentlichkeit und NĂ€he zu Daniel Kinahan

Im Jahr 2013, vor seinem ersten Kampf im Madison Square Garden, Ă€ußerte Fury gegenĂŒber Journalisten, er wĂŒrde seine Schwester erhĂ€ngen, wenn sie sich promiskuitiv verhalten wĂŒrde. Im selben Jahr wurde er zu einer Geldstrafe von 3.000 britischen Pfund verurteilt, weil er seine Boxkollegen David Price und Tony Bellew als „schwules PĂ€rchen“ („gay lovers“) bezeichnet hatte.cite-ref-66[66] Bellew selbst sagte, nachdem die öffentliche Diskussion um Furys Aussagen hochgekocht war, er habe sich nicht darĂŒber aufgeregt und verstehe die Leute nicht, die Fury deswegen niedermachten.cite-ref-67[67]

Kurz vor dem Gewinn des WBO-Titels im Schwergewicht im November 2015 Ă€ußerte Fury sich zu Doping im Boxsport. Er sei der Ansicht, es solle legal sein, leistungssteigernde Mittel einzunehmen. WĂ€re Doping legal, könne jeder dopen, und alles sei fair. Weiterhin sei er der Ansicht, dass, wenn die VerbĂ€nde Doping freigeben wĂŒrden, der Wettbewerb im Boxen fairer sei.cite-ref-68[68]

Nach dem Kampf gegen Klitschko gab Fury an, er sei vorsichtig wegen möglicher BetrĂŒgereien von Seiten des Klitschko-Teams gewesen, ohne jedoch dafĂŒr Beweise zu prĂ€sentieren. Er wĂŒrde nicht einmal das Wasser in der Umkleidekabine trinken, aus Angst, es könnte mit Drogen versetzt sein.cite-ref-69[69] Das British Boxing Board of Control kam daraufhin zu einer Sitzung zusammen und bestellte Fury ein, um zu seinen Aussagen Stellung zu beziehen.cite-ref-70[70]

Im Mai 2016 Ă€ußerte er sich in einem Interview zudem in antisemitischer Weise.cite-ref-71[71] Aufgefallen war er auch mit frauenfeindlichen und homophoben Aussagen.cite-ref-72[72] In einem online veröffentlichten Video dankte er im Sommer 2020 seinem Berater Daniel Kinahan, der unter anderem von irischen, US-amerikanischen und spanischen Sicherheitsbehörden verdĂ€chtigt wird, der Kopf einer der mĂ€chtigsten Drogenbanden Europas zu sein.cite-ref-73[73]

Nominierung zur BBC Sports Personality of the Year 2015

Nach dem Gewinn des Weltmeistertitels gegen Klitschko ernannte die BBC Fury 2015 zu einem der Finalisten fĂŒr die Auszeichnung zur BBC Sports Personality of the Year (SPOTY). Die Nominierung an sich hatte schon im Vorfeld eine Kontroverse erzeugt, nachdem Fury in einem Interview anscheinend HomosexualitĂ€t und PĂ€dophilie gleichgesetzt hatte.

“There are only three things that need to be accomplished before the Devil comes home. One of them is homosexuality being legal in countries, one of them is abortion and the other is paedophilia. So who would have thought in the 50s and early 60s that those first two would be legalised.”

„Es gibt nur drei Dinge, die erreicht werden mĂŒssen, bevor der Teufel nach Hause kommt. Eines davon ist die Legalisierung von HomosexualitĂ€t, eines ist Abtreibung und das andere ist PĂ€dophilie. Wer hĂ€tte in den 50ern und 60ern gedacht, dass die ersten beiden legalisiert werden wĂŒrden.“

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Tyson Fury

Eine Petition auf change.org, die ausdrĂŒckte, dass Furys homophobe und sexistische Einstellung ihn zu einem ungeeigneten Kandidaten fĂŒr die Auszeichnung mache, erreichte am Ende 138.000 Unterschriften.cite-ref-76[76] Angesprochen, ob er homophob sei, verneinte Fury dies. Er sei es definitiv nicht. Er wĂ€re kein guter Christ, wenn er irgendeinen Menschen hassen wĂŒrde. Wenn Jesus die Welt liebe, dann wĂŒrde er es auch tun.cite-ref-77[77]

Im Vorfeld der Verleihung fiel Fury auch mit anzĂŒglichen Bemerkungen ĂŒber die Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Siebenkampf Jessica Ennis-Hill auf, einer weiteren Kandidatin fĂŒr die Auszeichnung zur SPOTY. Auch sagte er, der beste Platz fĂŒr eine Frau sei die KĂŒche oder auf dem RĂŒcken liegend. Dies sei seine persönliche Überzeugung. („That’s my personal belief.“)cite-ref-78[78]

Fury reagierte auf die öffentliche Debatte um seine Nominierung mit UnverstĂ€ndnis, versicherte, er sei nicht homophob, legte dabei allerdings noch einmal nach: Seine Kritiker könnten ihn mal („suck my balls“), und die Unterzeichner der Petition seien 50.000 Wichser („50.000 wankers“).cite-ref-79[79]

Der Skandal erreichte schließlich auch die Politik. John Nicolson von der Scottish National Party (SNP), Mitglied im Ausschuss fĂŒr Kultur Medien und Sport, hinterfragte die Nominierung von Fury durch die BBC öffentlich und kĂŒndigte an, Homophobie im Sport untersuchen zu lassen.cite-ref-80[80] Am 9. Dezember eskalierte die Situation fĂŒr die BBC, als der Favorit fĂŒr die Auszeichnung, der Weitspringer Greg Rutherford, damit drohte, wegen der Kontroverse um Fury der Veranstaltung fernzubleiben.cite-ref-81[81] Trotz seiner tiefen Abneigung gegen Fury stimmte Rutherford schließlich doch zu, an der Verleihung teilzunehmen.cite-ref-82[82]

Ebenfalls am 9. Dezember bestĂ€tigte die Polizei von Manchester, sie untersuche den Vorwurf eines Hassverbrechens (hate crime) durch Fury, nachdem dieser in einer Fernsehsendung von Victoria Derbyshire erneut durch homophobe Äußerungen aufgefallen war.cite-ref-83[83] Die Polizei relativierte die Anschuldigungen allerdings schnell und ließ verlauten, es habe sich lediglich um einen Hass-Vorfall (hate incident) gehandelt. Fury werde sich nicht vor Gericht verantworten mĂŒssen.cite-ref-84[84]

Fury wurde schließlich Vierter bei der Wahl zur Sports Personality of the Year und entschuldigte sich wĂ€hrend der Veranstaltung fĂŒr seine beleidigenden Kommentare.

“I’ve said a lot of stuff in the past and none of it is with intentions to hurt anybody [
] And if I’ve said anything in the past that’s hurt anybody, I apologise to anyone that’s been hurt by it.”

„Ich habe in der Vergangenheit viele Dinge gesagt und nichts davon war mit der Absicht, irgend jemanden zu verletzen [
] und wenn ich in der Vergangenheit etwas gesagt habe, das jemanden verletzt hat, entschuldige ich mich bei jedem, den es verletzt hat.“

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Tyson Fury

Erfolge als Profi

‱ WBC-Weltmeister im Schwergewicht (1): 2020–2024 (3 Titelverteidigungen)
‱ WBA-Weltmeister im Schwergewicht (1): Superchampion 2015–2016
‱ WBO-Weltmeister im Schwergewicht (1): 2015–2016
‱ IBF-Weltmeister im Schwergewicht (1): 2015
‱ IBO-Weltmeister im Schwergewicht (1): 2015–2016
‱ Ring-Magazine-Weltmeister im Schwergewicht (1): 2015–2018, 2020–2022
‱ Linearer Weltmeister (Cyber Boxing Zone) im Schwergewicht (1): 2015–2016, 2020–2024
‱ WBO-Intercontinental-Champion im Schwergewicht (1): 2012
‱ WBO-International-Champion im Schwergewicht (1): 2014–2015 (1 Titelverteidigung)
‱ EBU-Europameister im Schwergewicht (1): 2014
‱ Commonwealth-Champion im Schwergewicht (1): 2011 (1 Titelverteidigung)
‱ Britischer Meister im Schwergewicht (2): 2011, 2014–2015
‱ Englischer Meister im Schwergewicht (2): 2009–2010, 2010
‱ Irischer Meister im Schwergewicht (1): 2012

Auszeichnungen

‱ Ring Magazine Weltboxer des Jahres (2): 2015, 2018 nominiert, 2020
‱ Ring Magazine Upset of the Year (1): 2015 (gegen Wladimir Klitschko)
‱ Ring Magazine Runde des Jahres (1): 2018 (gegen Deontay Wilder, Runde 12)
‱ BWAA Bill-Crawford-John-McCain-Award (1): 2018 (fĂŒr den Mut zur Überwindung von Widrigkeiten)cite-ref-86[86]

Siehe auch
Weblinks

Commons

: Tyson Fury

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Tyson Fury in der BoxRec-Datenbank
‱ Offizielle InternetprĂ€senz

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Klitschko nach Totalschaden gegen Fury: «Fortsetzung folgt» Westdeutsche Zeitung, 29. November 2015, abgerufen am 30. November 2015.
cite-note-22. ↑ Tyson Fury: Fists of fury. In: The Independent. 11. November 2011, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-33. ↑ Eamon Dillon: Gypsy Empire. Transworld Ireland, London 2013, ISBN 1-4481-6812-0 (englisch).
cite-note-44. ↑ Patrick Woulfe: Ó Fiodhabhra. In: Library Ireland. 1923, abgerufen am 16. April 2016 (englisch).
cite-note-55. ↑ The fight and the fury. In: The Irish Times. 20. April 2013, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
cite-note-66. ↑ Gareth A Davies: Tyson Fury the new British giant on the heavyweight block. In: The Telegraph. 6. Dezember 2008, abgerufen am 16. April 2016 (englisch).
cite-note-77. ↑ Gareth A Davies: Tyson Fury fired up by the return of his father from prison. In: The Telegraph. 24. Januar 2015, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-88. ↑ Tyson Fury: I’m not interested in being a role model. In: BBC Sport. 12. Februar 2014, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-99. ↑ Tommy Fury & Nathan Gorman on following brother Tyson and great uncle Bartley. In: BBC Sport. 17. Dezember 2018, abgerufen am 8. September 2020 (englisch).
cite-note-1010. ↑ Jordan Ellis: Tyson Fury’s other brother set to make his boxing debut after losing six stone. In: talkSPORT. 5. August 2022, abgerufen am 9. Dezember 2022 (amerikanisches Englisch).
cite-note-1111. ↑ BoxRec: Young Fury. Abgerufen am 8. September 2020 (englisch).
cite-note-1212. ↑ BoxRec: Phill Fury. Abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
cite-note-1313. ↑ Helliet show unleashes new Fury. In: Eurosport. 3. September 2013, abgerufen am 18. September 2023 (englisch).
cite-note-1414. ↑ James Robson: Hosea Burton crowned British champion after six-round thriller against Miles Shinkwin. In: Manchester Evening News. 27. Februar 2016, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-1515. ↑ Nathan Gorman: Fury’s cousin begged his dad to box, now he has Hatton in his corner. In: talkSPORT. 26. Juni 2019, abgerufen am 8. September 2020 (englisch).
cite-note-1616. ↑ Jadier Herrera and Walter Fury cruise to victories. In: Boxing Scene. 5. Oktober 2024, abgerufen am 7. Oktober 2024 (englisch).
cite-note-1717. ↑ Introducing national amateur champion James Dean Fury – cousin to WBC champ Tyson. Abgerufen am 18. September 2023.
cite-note-1818. ↑ BoxRec: Peter Fury. Abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
cite-note-1919. ↑ Who is Peter Fury, Hughie Fury’s father and trainer and did he train Tyson Fury too? In: The Sun. 23. September 2017, abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
cite-note-2020. ↑ Inside Tyson Fury’s first pro gym, ‚the most old school in the world‘ with bare brick walls, US flag and Jesus painting. In: The Sun. 19. Juni 2020, abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
cite-note-2121. ↑ Alan Hubbard: Tyson Fury: Reflections of a gypsy fighter. In: The Independent. 29. Oktober 2011, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-2222. ↑ Matt lewis: Wladimir Klitschko vs Tyson Fury: 9 things you didn’t know about the Gypsy King ahead of title showdown. In: Mirror. 24. November 2015, abgerufen am 15. April 2016 (englisch).
cite-note-2323. ↑ Gareth A Davies: Tyson Fury the new British giant on the heavyweight block. In: The Telegraph. 6. Dezember 2008, abgerufen am 16. April 2016 (englisch).
cite-note-2424. ↑ Stuart Brennan: Fury-ous Tyson to hit back. In: Manchester Evening News. 19. April 2010, abgerufen am 14. April 2016 (englisch).
cite-note-2525. ↑ Haye nach OP vor Karriereende spox.com, 17. November 2013, abgerufen am 3. Mai 2014.
cite-note-2626. ↑ Andreas Evelt: Klitschko verliert WM-Titel an Fury. In: Spiegel Online. 29. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.
cite-note-cross-2727. ↑ Wegen Vertragsbruchs: Fury muss einen seiner WeltmeistergĂŒrtel abgeben. spiegel.de, abgerufen am 9. Dezember 2015.
cite-note-2828. ↑ Fury: RĂŒcktritt nach Klitschko-Kampf spox.com, 1. Mai 2016, abgerufen am 10. Mai 2016.
cite-note-2929. ↑ Klitschko bald wieder Champion? Sport1, 26. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
cite-note-3030. ↑ Benedikt Warmbrunn: VorlĂ€ufig gesperrt, in: SĂŒddeutsche Zeitung, 5. August 2016, S. 36
cite-note-3131. ↑ Der FaustkĂ€mpfer Gottes
cite-note-3232. ↑ Fury ist fĂŒr Klitschko „kein Thema mehr“ FAZ.net, 4. Oktober 2016.
cite-note-3333. ↑ „Hoffe jeden Tag, endlich zu sterben“ Spox.com, 5. Oktober 2016.
cite-note-spiegelonline-3434. ↑ Tyson Fury gibt WM-Titel zurĂŒck. Spiegel Online, 13. Oktober 2016.
cite-note-3535. ↑ Fury kĂŒndigt sofortigen RĂŒcktritt an Sport1.de, 26. Juli 2017.
cite-note-3636. ↑ Perform Media Deutschland GmbH: Drei Fury-KĂ€mpfe im nĂ€chsten Jahr? 12. Oktober 2017 (spox.com [abgerufen am 30. November 2017]).
cite-note-3737. ↑ Tyson Fury unterschreibt 100-Millionen-Deal bei ESPN. Abgerufen am 28. September 2020.
cite-note-3838. ↑ Boxen: Tyson Fury schlĂ€gt Tom Schwarz K.o. – und verblĂŒfft mit Geste. 17. Juni 2019, abgerufen am 28. September 2020.
cite-note-3939. ↑ Tyson Fury schlĂ€gt Otto Wallin und muss ins Hospital. In: sport1.de. Abgerufen am 28. September 2020.
cite-note-4040. ↑ Emanuel Gisi: Fury vs Wilder wegen dieser Monster-Narbe in Gefahr. 25. September 2019, abgerufen am 1. April 2022.
cite-note-4141. ↑ Boxen: Fury kassiert fĂŒr acht Minuten Wrestling rund 14 Millionen. In: welt.de. 1. November 2019, abgerufen am 28. Februar 2022.
cite-note-4242. ↑ Malte MĂŒller-Michaelis: Schwergewichts-Weltmeister Tyson Fury: Der Triumph des Unberechenbaren. In: spiegel.de. Abgerufen am 23. Februar 2020.
cite-note-4343. ↑ Tyson Fury tops combat sport athletes in Forbes’ 2020 highest-paid celebrities list. DAZN News Canada, abgerufen am 28. September 2020 (englisch).
cite-note-4444. ↑ Malte MĂŒller-Michaelis: Fury bleibt der ungeschlagene König des Schwergewichts. In: spiegel.de. 10. Oktober 2021, abgerufen am 10. Oktober 2021.
cite-note-4545. ↑ Fury tönt nach furiosem Sieg ĂŒber Wilder: „Ich bin der Beste der Welt“ – Zoff auch nach dem Ende. In: ran.de. 11. Oktober 2021, abgerufen am 29. Oktober 2021.
cite-note-4646. ↑ David Pfeifer: Boxkampf Fury vs Wilder: Drama im Schwergewicht. In: sueddeutsche.de. Abgerufen am 29. Oktober 2021.
cite-note-4747. ↑ How much money will Tyson Fury and Deontay Wilder earn from their third fight? In: marca.com. 9. Oktober 2021, abgerufen am 29. Oktober 2021 (englisch).
cite-note-4848. ↑ Jonny Orban: Fury vs. Whyte Purse Bid: Frank Warren gewinnt Purse mit Mega-Gebot! In: boxen1.com. 28. Januar 2022, abgerufen am 1. April 2022.
cite-note-4949. ↑ »Das wird der letzte Kampf meiner Karriere sein«. In: spiegel.de. 1. MĂ€rz 2022, abgerufen am 2. MĂ€rz 2022.
cite-note-5050. ↑ Malte MĂŒller-Michaelis: (S+) Tyson Fury beendet Boxkarriere: Der König tritt ab, es lebe der König! In: Der Spiegel. 24. April 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 24. April 2022]).
cite-note-5151. ↑ Tyson Fury knockt Dillian Whyte aus. In: spiegel.de, 23. April 2022.
cite-note-5252. ↑ Boxen: Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua kommt wohl nicht zustande. In: Der Spiegel. 26. September 2022, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 9. Dezember 2022]).
cite-note-5353. ↑ Tyson Furys Comeback nimmt fĂŒr Chisora ein böses Ende. In: sport1.de. 4. Dezember 2022, abgerufen am 9. Dezember 2022.
cite-note-5454. ↑ Benedikt Walgenbach: Kampf zwischen Tyson Fury gegen Oleksandr Usyk geplatzt: „Gypsy King“ beleidigt Gegner aufs Übelste. Eurosport, 24. MĂ€rz 2023, abgerufen am 6. September 2023.
cite-note-5555. ↑ No Tyson Fury vs Andy Ruiz fight: promoter cites financial dispute. 11. Mai 2023, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
cite-note-5656. ↑ Damon Martin: Officials: Tyson Fury vs. Francis Ngannou won’t be for WBC title, but fight will go on official records. 13. Juli 2023, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
cite-note-5757. ↑ Kristan Caryl: Derek Chisora Reveals Tyson Fury’s Staggering Purse For Francis Ngannou Fight. In: boxing-social.com. 11. August 2023, abgerufen am 6. September 2023 (englisch).
cite-note-0-5858. ↑ Tyson Fury wird von Francis Ngannou niedergestreckt, entgeht aber der Blamage. In: Der Spiegel. 29. Oktober 2023, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 29. Oktober 2023]).
cite-note-5959. ↑ Usyk schlĂ€gt Fury im WM-Kampf. In: tagesschau.de, 19. Mai 2024 (abgerufen am 19. Mai 2024).
cite-note-6060. ↑ Fury vs Usyk prize money: How will purse be split in undisputed title fight tonight? 18. Mai 2024, abgerufen am 22. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-6161. ↑ Sean Ingle: Shifting sands and Tyson Fury’s £100m purse: boxing set for biggest fight of century. In: The Guardian. 17. Mai 2024, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 22. Dezember 2024]).
cite-note-6262. ↑ James Evans: Oleksandr Usyk & Tyson Fury’s ‚guaranteed pay‘ for huge heavyweight rematch revealed. 31. Mai 2024, abgerufen am 22. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-6363. ↑ Tyson Fury facing huge £45m tax bill due to Oleksandr Usyk fight in Saudi Arabia. 17. Mai 2024, abgerufen am 22. Dezember 2024 (englisch).
cite-note-6464. ↑ Revanche missglĂŒckt: Oleksandr Usyk bezwingt Tyson Fury zum zweiten Mal nach Punkten. In: spox.com. 21. Dezember 2024, abgerufen am 22. Dezember 2024.
cite-note-6565. ↑ Malte MĂŒller-Michaelis: Oleksandr Usyk besiegt Tyson Fury erneut und bleibt Weltmeister im Schwergewicht. In: Der Spiegel. 22. Dezember 2024, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 22. Dezember 2024]).
cite-note-6666. ↑ Barney Ronay: Tyson Fury: the boxer who picked a fight with the world. In: The Guardian. 7. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-6767. ↑ Michael McKenna: Tony Bellew defends Tyson Fury comments despite ‘gay lovers’ slur. In: Liverpool Echo. 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-6868. ↑ Tyson Fury: Why don’t they just make drugs totally legal in sports? In: The Telegraph. 24. November 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-6969. ↑ Andreas Hale: New heavyweight champ Tyson Fury calls Wladimir Klitschko camp ‘cheats,’ says he feared being drugged. In: Yahoo Sports. 30. November 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-7070. ↑ Tyson Fury to explain controversial comments to British Boxing Board. BBC Sports, 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-7171. ↑ Tyson Fury hetzt gegen Juden, Schwule und Klitschko. In: welt.de, 14. Mai 2016.
cite-note-7272. ↑ Malte MĂŒller-Michaelis, Lukas Rilke: Tyson Fury: Der Bezwinger von Wladimir Klitschko startet ein Comeback. In: spiegel.de. 28. April 2017, abgerufen am 23. Februar 2020.
cite-note-7373. ↑ David Klaubert: Daniel Kinahan: Der mutmaßliche Drogenboss im Machtzentrum des Boxens. In: faz.net. 20. September 2021, abgerufen am 7. Oktober 2021.
cite-note-741. Callum Davis: Tyson Fury under police investigation after hate crime accusation. In: The Telegraph. 9. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-752. Gregg Bakowski: BBC Spoty shortlist: petition to remove Tyson Fury reaches 75,000 signatures. In: The Guardian. 6. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-7676. ↑ Press Association: Tyson Fury must remember he is a role model, says sports minister. In: The Guardian. 17. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-7777. ↑ Telegraph Sports: Tyson Fury denies he is a homophobe and says he is ‘uniting the world’. In: The Telegraph. 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-7878. ↑ Kate Ng, Doug Bolton: Tyson Fury responds to critics after homophobia and sexism accusations. In: Independent. 6. Dezember 2015, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
cite-note-7979. ↑ Telegraph Sports: Tyson Fury goes on the offensive again, telling doubters: ‘You are 50,000 w-----s 
 suck my balls’. In: The Telegraph. 7. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-8080. ↑ Kirsteen Paterson: Enough is enough: SNP challenge to BBC over Tyson Fury’s Sports Personality of the Year nomination. In: The National. 8. Dezember 2015, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
cite-note-8181. ↑ Allan Preston, Adrian Rutherford: Tyson Fury row BBC fight to save SPOTY as Olympic hero Greg Rutherford threatens to quit awards over boxer's inclusion. In: Belfast Telegraph. 9. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-8282. ↑ James Riach, Henry McDonald: Greg Rutherford admits to pulling out of Spoty over Tyson Fury misgivings. In: The Guardian. 9. Dezember 2015, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
cite-note-8383. ↑ Tyson Fury: Police investigate complaint of hate crime. In: BBC News. 8. Dezember 2015, abgerufen am 9. April 2016 (englisch).
cite-note-8484. ↑ Tyson Fury: Police rule out hate crime action. In: BBC News. 10. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-853. Tyson Fury apologies for comments that 'hurt anybody'. In: BBC Sports. 20. Dezember 2015, abgerufen am 13. April 2016 (englisch).
cite-note-8686. ↑ ESPN BWAA votes Oleksandr Usyk 2018 fighter of the year; Jarrett Hurd-Erislandy Lara earns top bout